Mäßiger Erfolg beim Hurricane - Sprint in Lahti

Auch am heutigen Tag konnten die österreichischen Kombinierer auf der Schanze nicht das zeigen, wozu sie normalerweise im Stande sind. Petter Tande war nach seinem Sprungsieg der einzige, der im Hurricane - Startmodus lediglich 7,5 km zu bewältigen hatte, mit 54 Metern mehr auf der Laufstrecke startete Jason Lamy Chappuis (FRA) als 2., Anssi Koivuranta startete als 3. mit 90 Metern Rückstand.
Die Österreicher wurden von Christoph Bieler als 5. (+ 264m) angeführt, Michael Gruber startete als guter 7. (+ 294m), David Kreiner erreichte den 13. Rang (+ 378m), Willi Denifl wurde 16. (+ 432m), Bernhard Gruber 18. (+ 474m), Mario Stecher 20. (+ 498m), Marco Pichlmayer 31. (+ 666m). Felix Gottwald verpatzte seinen Wettkampfsprung mit Platz 40 (+ 912m) total und konnte damit nicht mehr mit einem ähnlichen Ergebnis wie gestern rechnen. Der junge Kärntner Tomaz Druml kam nur auf Platz 43 (+ 1062m).

Ähnlich wie gestern Moan gab es heute keine Zweifel, dass Björn Kircheisen (9. nach dem Springen) das Rennen an der Spitze diktieren wird. Er setzte sich bereits nach 2 von 5 Runden in Führung und gab diese nicht mehr her. Auf den Plätzen konnten sich Petter Tande (NOR) und Georg Hettich (GER) über das Podium freuen.

Michael Gruber versuchte, sich an Moan heranzukämpfen, was ihm auch gelang, jedoch sehr viel Kraft kostete. Er erreichte schlussendlich Platz 9, womit er durch sein engagiertes Rennen auch zufrieden sein kann. Christoph Bieler fiel heute leider einige Plätze zurück, er spürte das gestrige Rennen noch zu sehr und musste sich mit Platz 14 begnügen. Für Felix Gottwald war heute nicht mehr drin als Rang 17, seine Laufbestzeit zeigt aber, dass er trotzdem mit 100% an das Rennen ging. Mario Stecher haderte mit dem Material und platzierte sich als18. Sehr gut präsentierte sich auch der junge Steirer Marco Pichlmayer. Er verbesserte sich von Platz 31 auf Platz 24 und konnte wieder wertvolle Weltcuppunkte sammeln. Bernhard Gruber konnte mit Platz 32 nichts ausrichten, Willi Denifl kämpft mit seiner Laufform- er wurde auf Platz 35 durchgereicht und Tomaz Drumel platzierte sich als 42.
David Kreiner ging aufgrund seines gesundheitlichen Problems heute nicht an den Langlaufstart.

Morgen fliegt das ÖSV Team wieder in die Heimat, bevor am Donnerstag eine Weltreise startet. Erste Destination wird Oslo sein, wo es zwei Weltcups zu bestreiten gilt. Danach geht es direkt ins japanische Sapporo zum Weltcupfinale und von dort aus fliegt der Tross in den wohlverdienten Saisonausklang nach Hawaii. Nach einem 3- tägigen Zwischenstopp in San Francisco tritt die Mannschaft schließlich am 3. April wieder die Heimreise an.

Ergebnis: 1. Björn Kircheisen (GER)
      2. Petter Tande (NOR)
      3. Georg Hettich (GER)
      4. Jason Lamy Chappuis (FRA)
      5. Magnus Moan (NOR)
      6. Todd Lodwick (USA)

Michael Gruber: „Im Vergleich zu gestern bin ich mit dem heutigen Ergebnis sehr zufrieden. Auf der Schanze passt noch immer nicht alles und im Sprint musste ich die Lücke zu Moan schließen, um noch eine Chance auf eine Top – Platzierung zu haben. Das hat mich schlussendlich zu viel Kraft gekostet.“
Christoph Bieler: „Leider konnte ich die Leistung von gestern nicht ganz abrufen. Ich war schon mit dem Springen unzufrieden und auf der Loipe ist es mir heute nicht so leicht von der Hand gegangen.“
Felix Gottwald: „Mit einem 100 Meter Sprung kann man sich natürlich nichts großes mehr erwarten. Trotzdem hat mir das Rennen wieder Spaß gemacht. Das Ergebnis ist in diesem Fall sekundär. In den nächsten Tagen werde ich noch ein – zwei Sprungtrainings in Österreich absolvieren, um in Oslo wieder voll angreifen zu können.“
Mario Stecher: „Neben der schlechten Sprungform hatte ich heute auch mit Materialproblemen zu kämpfen. In Summe hatte Lahti in diesem Jahr nichts Besonderes für mich aufzuwaten. Trotzdem freue ich mich auf Oslo und Sapporo.“
Willi Denifl: „Ich fühle mich zwar wohl, aber ich laufe als ob ich krank wäre. Zumindest kann ich mit den Sprüngen zufrieden sein und bezüglich meiner läuferischen Form werde ich mich morgen einmal durchchecken lassen.“
Cheftrainer Günther Chromecek: „Mit dem Abschluss in Finnland kann ich auf das gesamte Team bezogen heute nicht zufrieden sein. Erfreulich sind der Top Ten Platz von Michael Gruber und die Laufleistung vom jungen Marco Pichlmayer. Für Oslo werden wir uns aber wieder neu motivieren und uns auf die Stärken zurückberufen, die wir in diesem Jahr schon gezeigt haben.“
5.3.06 16:51
 


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